Der Personalrat

 

Zusammensetzung

Der Personalrat besteht derzeit aus 24 Vertreterinnen und Vertretern der Gruppe der Beschäftigten (früher: Angestellte und Arbeiter) sowie 3 Vertretern der Gruppe der Beamtinnen und Beamten. An den wöchentlichen Sitzungen des Personalrats nehmen außerdem die Jugend- und Auszubildendenvertretung und die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen teil. Die angefügte Liste der Personalratsmitglieder ist unvollständig, da nicht alle Mitglieder einer Veröffentlichung ihrer Daten zugestimmt haben.

Der Personalrat wählt aus seiner Mitte einen vierköpfigen Vorstand. Dieser besteht aus dem Vorsitzenden, den Stellvertretern und einem weiteren Mitglieder, die für Tätigkeiten im Personalrat ganz oder teilweise von ihrer Arbeit freigestellt sind.

Die Mitglieder des Personalrats sind alle fünf Jahre neu zu wählen. Die derzeitige Amtsperiode dauert noch bis zum Juli 2019.

Aufgaben

Die Aufgaben des Personalrats sind bestimmt im Landespersonalvertretungsgesetz Baden-Württemberg. Danach hat er

  • vertrauensvoll mit der Dienststelle zum Wohle der Beschäftigten und zur Erfüllung der Aufgaben der Dienststelle zusammenzuarbeiten,
  • darüber zu wachen, dass die zugunsten der Beschäftigten geltenden Gesetze, Tarifverträge und sonstigen Vorschriften durchgeführt werden, sowie alle Angehörigen der Dienststelle nach Recht und Billigkeit behandelt werden, insbesondere keine Diskriminierung stattfindet.
  • Er kann Maßnahmen beantragen, die den persönlichen und sozialen Belangen der Beschäftigten dienen.

Der Personalrat vertritt alle Beschäftigten, nicht aber die Professorinnen und Professoren.  

Mitbestimmung

Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben hat die Dienststelle den Personalrat umfassend zu informieren. Dies gilt für alle beteiligungspflichtigen Maßnahmen, denen der PR zustimmen muss. Das sind u. a. (die Aufzählung ist unvollständig):

  • Einstellungen und Kündigungen (keine Beteiligung bei Wissenschaftlern)
  • Höhergruppierungen, Beförderungen
  • Grundsatzfragen zu Urlaub und Arbeitszeit, Versagen von Urlaub und Beurlaubungen
  • Anordnung von Mehrarbeit und Überstunden
  • Fragen der Aus- und Weiterbildung
  • Regelungen der Ordnung in der Dienststelle und des Verhaltens der Beschäftigten
  • Maßnahmen zur Hebung der Arbeitsleistung
  • Einführung und Änderung von EDV-Verfahren

 

Seitenbearbeiter: Personalrat
Letzte Änderung: 18.03.2016